schwanenstadt.news Schwanenstädter Bürger und Künstler unterstützen Spendenprojekt Harambee

Schwanenstädter Bürger und Künstler unterstützen Spendenprojekt Harambee

Veröffentlicht von schwanenstadt.news
Bild ulli assmann?1485332329 Am Sonntag, 22. Jänner ging die Spendenmatinée, organisiert von Ulli und Peter Assmann mit vielen begeisterten Zuschauern über die Bühne. Schwanenstädter Künstler sangen, musizierten und warben für dieses engagierte Projekt.

 

Unter dem Motto "Lasst uns gemeinsam etwas bewegen" kamen zahlreiche Zuseher, Zuhörer und Unterstützer in die neue Mittelschule vor der Au. Der musikalische Ohrenschmaus startete mit Gesang von Teresa Huprich, unterstützt und begleitet am Klavier von Johannes Astecker.

Mag. Gerald Hofer, Leiter der Musikschule Schwanenstadt zeigte mit einer modernen Interpretation von Mozarts Türkischen Marsch seine Profession und die Liebe zur klassischen Musik. Dazu gesellte sich unser Liedermacher Berni Reider, der sich bei Ulli Assmann für Ihr großes Engangement nochmals herzlich bedankte. Den musikalischen Abschluss machte Pepi Kramer mit seinen Musikschülern aus der LMS Schwanenstadt und Ottnang. Pepi Kramer, der ebenfalls zwei Hilfsprojekte unterstützt, unterstrich die Wichtigkeit von aktiver Hilfe.

"Helfen ist einfach, man muss es nur tun", so Ulli Assmann, die gekonnt und engagiert durch diese Veranstaltung moderierte. Für Sie ist Harambee ein Herzensprojekt, daher braucht es dieses Engagement und die Hilfe von vielen Mitstreitern. Viele Freunde und Kunden konnte sie schon für eine Patenschaft begeistern.

Der Verkauf von Losen und die Einnahmen dieser Matinée erbrachte einen überaus erfreulichen Erlös von annähernd € 4.000,- - welcher zur Gänze dem Hilfsprojekt zugute kommt. Ein großer Dank gilt den zahlreich erschienen Gästen.

Wer sich für das Hilfsprojekt Harambee interessiert, kann sich gerne bei Ulli und Peter Assmann oder unter www.harambee.at informieren. Sie freuen sich über jede Unterstützung.

HARAMBEE: DAS HILFSPROJEKT

Harambee - das ist ein Wort aus der Landessprache Kenias, dem Suaheli, und heißt wörtlich übersetzt: "Lasst uns gemeinsam etwas bewegen"

HELFEN IST EINFACH, MAN MUSS ES NUR TUN

Am 01. April 2008 kaufte Gabriela Vonwald am Rande des Ortes Kilifi, Afrika, ein Grundstück und begann aus eigenen Mitteln mit dem Bau einer Schule, der „Kilifi Vonwald School“. Kindern aus ärmsten Verhältnissen wird seitdem ein Schulbesuch ermöglicht. Am 8. Juli 2009 wurde Harambee von einer privaten Initiative zu einem eingetragenen Verein. Gleichzeitig wurde auch in Kenia die Organisation „GAPEKA“ als Non-Profit-Organisation registriert. Der Namensunterschied entstand, da der Begriff Harambee ein nationaler Begriff ist und nicht für internationale Organisationen verwendet werden darf.

DAS BESONDERE AN HARAMBEE

Nachhaltigkeit, die auf einem beispiellosen Gesamtkonzept gründet: Schulbildung auf höchstem Niveau – „Wir verschenken nichts, wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe.“ Die Kilifi Vonwald School genießt Öffentlichkeitsrecht. Sie wird zudem regelmäßig vom Unterrichtsministerium überprüft. Die Einrichtung möchte ihren Schulabgängern ermöglichen, unter den besten weiterführenden Schulen des Landes auswählen zu können und Aussichten auf ein Stipendium an einer Universität zu erhalten. Als ausgebildete Erwachsene wird es ihnen schließlich möglich, ihrem Land zu helfen. „Wir wollen sie hungrig machen auf ihr Land, nicht hungrig darauf, nach Europa zu kommen.“.

An der Kilifi Vonwald School sind Unterrichtsinhalte wie HIV-Prophylaxe, Geburtenkontrolle, Hygiene und Malaria fester Bestandteil des Lehrplans. Heute besuchen etwa 600 Kinder ab dem 3. Lebensjahr die Kilifi Vonwald School. Sie erhalten täglich zwei warme Mahlzeiten und eine Zukunft.

Harambee ist in Kenia derweil zu einem großen Arbeitgeber geworden. Die Organisation hat beispielsweise einen Leading Manager, eine Direktorin, Assistenten, zahlreiche Lehrkräfte, Köchinnen, Gärtnerinnen sowie Sicherheitspersonal angestellt. In der schuleigenen Bibliothek finden sich europäische Jugendbuchklassiker, die Schüler lauschen der Musik von Mozart und spielen Theater.

Sie erlernen den Umgang mit dem Computer und erhalten Fremdsprachenunterricht. Darüber hinaus werden freiwillige Unterrichtsveranstaltungen angeboten. Zahlreiche Schüler sind bei den Pfadfindern organisiert oder Teil des Volleyball-Clubs. Die Kilifi Vonwald School beschäftigt ausgezeichnete Lehrer, führt kleine Klassen und nutzt gute Schulbücher und –unterlagen. Das Bildungsniveau der Schüler der Kilifi Vonwald School liegt etwa zwei Jahre über dem von Schülern staatlicher Schulen.

„Als wir 2008 begannen, auf dem gekauften Grundstück eine neue Schule zu bauen, wurden wir vielfach gefragt: Warum gerade hier? Das sei doch eine Arme-Leute-Gegend, ob wir das nicht wüssten. Wenn wir solch eine tolle Schule woanders bauen würden, könnten wir viel mehr Schulgeld verlangen – weil da mehr ‚reiche‘ Leute wohnen würden. Völliges Unverständnis, wenn ich dann geantwortet habe: Wir bauen hier eine Armenschule.“

Social Living – sozialer Wohnbau für die ärmsten Familien in Kenia „Wie überall auf der Welt ziehen Menschen vom Land in die Stadt, da sie sich Arbeit erhoffen. Clevere Unternehmer machen aus der Not der Menschen, auf der Suche nach einer Unterkunft, ein Geschäft. Die Räume minderwertiger Steinhäuser werden von Unternehmern einzeln an ganze Familien vermietet. Der Preis für einen solchen Raum liegt durchschnittlich bei 6,00 bis 15,00 Euro monatlich. Übliche Zustände: unverputzte Wände, in denen das Ungeziefer nistet, Dunkelheit, 8 bis 10 Personen auf dem Boden liegend, mit Plastiktüten zugedeckt, keine sanitären Einrichtungen.

Bei einem monatlichen Einkommen von 20,00 bis 40,00 Euro – wenn man gut verdient und einen Job hat – ist dies ein horrender Mietpreis. Hinzu kommt, dass Wasser extra und teuer zu bezahlen ist.“ Auf den von Harambee gekauften Grundstücken entstehen üblicherweise Doppelhäuser und Sanitäranlagen für die Gemeinschaft. Auf die Grundstücke wird Wasser geleitet, welches den Familien zum Selbstkostenpreis zur Verfügung steht. Zudem erhalten die Familien erstmalig Betten, Moskitonetze und eine Solarleuchte. Auf den Grundstücken ist der Obst- und Gemüseanbau möglich. Die Familien entrichten eine symbolische Mietzahlung. 

Doppelhäuser für zwei Familien kosten je nach aktuellem Preis der Materialien und dem Umtauschkurs etwa 4.000,00 Euro. Hinzu kommen für jedes Grundstück die Kosten der Infrastruktur – erwähnenswert sind hierbei insbesondere die sanitären Einrichtungen und der Anschluss an die Wasserversorgung. Jedes Grundstück zählt durchschnittlich etwa drei bis vier Doppelhäuser, deren Familien als Gemeinschaft fungieren.

Mikrokredite – einerseits als Landschaftsprojekte, andererseits als kleiner Schritt in ein selbständiges Geschäft Harambee nimmt hierbei jeden einzelnen an die Hand und erarbeitet maßgeschneiderte Programme. Familien erhalten für Landwirtschaftsprojekte beispielsweise eine Wasserversorgung für geeignete Landstücke sowie Gießkannen, Saatgut und Dünger. Mitarbeiter des kenianischen Landwirtschaftsministeriums und der Universität für Bodenkultur lehren, schulen und beaufsichtigen sodann die Landwirtschaft.

Landwirtschaft bedeutet jedoch mehr als nur Saatgut und die kostenfreie Wissensvermittlung durch das kenianische Landwirtschaftsministerium. Die Programmteilnehmer erhalten vielmehr Abnahmegarantien der Kilifi Vonwald School, die die Erzeugnisse für die Zubereitung der Schulessen verwendet. „Wir nehmen Abstand von Mais, da er eine sehr komplizierte und anspruchsvolle Pflanze ist, so dass es häufig zu Missernten kommt. Stattdessen werden Gemüse und Süsskartoffeln angebaut. Außerdem haben wir die gute, alte Hirse wieder eingeführt, die pflegeleicht und nahrhaft ist.“ Harambee verfolgt das Ziel, verkaufbare UÅNberschüsse zu erwirtschaften und nicht ausschließlich die Selbstversorgung der Familie zu fokussieren.

Eine selbständige Tätigkeit haben viele Menschen auch in anderen Bereichen bereits erfolgreich aufgenommen. Durch die Anmietung und Adaption eines Geschäftslokals, die Anschaffung von Nähmaschinen und Nähzubehör wird es Müttern in einer Kooperation beispielsweise möglich, die Schuluniformen für die Kilifi Vonwald School gegen entsprechende Entlohnung zu schneidern.

Im Anschluss an seine Berufsausbildung zum Tischler wird Harambee auch einem ehemaligen Schüler der Kilifi Vonwald School mit einem Mikrokredit den Einstieg in seine selbständige Tätigkeit erleichtern. „Er hat es endlich auch mental geschafft, sein Kopf ist frei, er hat nicht mehr geschwänzt, lungert nicht mehr herum – ein sehr mühsamer Weg, aber ich bin froh, dass wir nie aufgegeben haben.“

EINEN FUSSABDRUCK DER MENSCHLICHKEIT HINTERLASSEN – ODER: WIE HARAMBEE SICH FINANZIERT

Patenschaften können bereits ab einem monatlichen Betrag in Höhe von 15,00 Euro übernommen werden. Mit diesem Betrag werden der Schulbesuch inkl. aller Mahlzeiten, die medizinische Betreuung sowie ein Zuschuss für die Familien finanziert.

Eine Mitgliedschaft im gemeinnützigen, eingetragenen Verein ist bereits ab einem Jahresbeitrag in Höhe von 30,00 Euro möglich. Dieser Beitrag wird für die laufenden Kosten, Essenseinkäufe, Reparaturen, Erste Hilfe in den Familien und vieles mehr verwendet. 

Der Verein wird von ehrenamtlichen Kräften getragen. Es fallen keine Gehälter, Verwaltungsgebühren, Reisekosten, etc. an. Für den Ausbau der Kilifi Vonwald School werden regelmäßig Bauzuschüsse benötigt. Durch einmalige oder regelmäßige Projektspenden in Höhe beliebiger Beträge wird es Harambee möglich, aktuelle Hilfe frei kalkulieren zu können. 

Harambee ist in Absprache auch stets an Sachspenden interessiert. Als hilfreich haben sich hier Buntstifte, Schulmaterialien, Fußbälle, Utensilien für das Chemielabor, Medikamente und Verbandsmaterial erwiesen. Darüber hinaus unterstützen regelmäßig Volontäre die Arbeit direkt vor Ort.

Außerdem nutzt Harambee die Vorteile der Internetplattformen www.respekt.net und www.shop2help.net/harambee (spenden Sie beim Shoppen – ohne Mehrkosten).

PROJEKTE - vielfältig – lebensnotwendig – fortschrittlich – nachhaltig

• Umsiedlung von Familien aus menschenunwürdigen Wohnverhältnissen

• Förderung kleiner Landwirtschaftsprojekte

• Ausbau der Wasserversorgung

• Verteilung von Moskitonetzen und Bekämpfung von Malaria

• Vergabe von Mikrokrediten

• Neubau von Schulgebäuden und sanitären Einrichtungen

• Erweiterung der Ausstattung und Schulmaterialien

• Bau und Ausbau eines Spielplatzes

• fortlaufender Ausbau und stetige Renovierung der bestehenden Gebäude

• Kooperationen mit Gesundheitsbehörde und Schularzt (dreimal jährlich Untersuchung aller Kinder)

• Gründung und stetige Weiterführung des Projektes „Social Living“ (Ausführungen siehe oben)

• Förderung der Aufnahme von Kindern am ortsansässigen Internat (Boarding School), an öffentlichen Schulen oder an der weiterführenden Schule (Secondary School) sowie fortlaufende Unterstützung dieser Kinder

• Neubau von Hütten, Sanierung von Hütten und Dächern sowie Errichtung von Gemeinschaftstoiletten

• Verteilung von Betten mit Zubehör

• Vergabe von Fahrrädern an viele Kinder, wovon jeweils die gesamte Familie profitiert

• Erweiterung der ersten Schulklasse (Nursery), um den Kindern einen zeitgerechten Schulstart und frühzeitig eine verbesserte Ernährung zu gewährleisten.

• Verteilung von Ziegen und Hühnern an Familien für den Aufbau von Existenzen

• Kooperation mit dem Besitzer des Nachbargrundstücks, so dass die Kinder dieses für Sport- und Spielaktivitäten nutzen dürfen

• stetige Entwicklung des Hygienestandards in allen Bereichen

• Begleitung der Familien in angespannten Lebensmittelsituationen mit Lebensmittelpaketen

• Förderung der Bildung und Entwicklung auch im Anschluss an den Schulabschluss (Berufskolleg, Ausbildung, Studium)

• Bildung für die Mütter durch Finanzierung von Schulabschlüssen und EDV-Ausbildungen

• Errichtung einer Stromversorgung für das Schulgelände, Installation von Solarplatten

• Aufnahme von EDV-Unterricht in den Lehrplan

• Teilnahme an landesweiten schulischen Wettbewerben

• freiwillige Unterrichtsveranstaltungen und organisierte Freizeitveranstaltungen

• zusätzliche Förderung der Kinder durch: Schwimmunterricht, Taekwandoo, Theater, Chor, Gariama Traditional Dance, Rap-Dance, Volleyball-Club, Pfadfindergemeinschaft, Basketball-Club, Kunst und Zeichnen, Tanz und Gesang

• mit dem kenianischen Landwirtschaftsministerium für landwirtschaftliche Projekte (Ausführungen sie oben)

• Lebensmittelpakete (Reis, Maismehl, Bohnen, Salz, Zucker, Öl, Gewürze und Seife) für die Familien zu besonderen Anlässen

• Verteilung von Schultaschen, insbesondere um die Nutzung von Plastiktüten zu reduzieren

• Aufbau einer Kooperation von Schneiderinnen (Ausführungen siehe oben)

• Übernahme der medizinischen Versorgung (Röntgen, Operationen, Medikamente für HIV-infizierte Kinder, Rollstühle für Bedürftige)

• umfassender Aufklärungsunterricht für Schülerinnen und Mütter 

• Einrichtung einer eigenen Schulbibliothek

• Verteilung von Solarlampen an Kinder und Familien – als Lichtquelle für die zumeist dunklen Hütten, so dass Lernen, Lesen und das Bearbeiten der Hausaufgaben möglich wird

• Unterstützung anderer Schulen mit Lehrmaterialien und Schulbüchern

 

Ganz nah dran – Hintergründe, Anforderungen und Ziele zu einem unserer vielen aktuellen Projekte

Die neu errichteten Gebäude für unsere ganz jungen Kinder wurden kürzlich fertiggestellt. Im September 2016 ist die Nursery daher in diese Gebäude auf dem Grundstück der Kilifi Vonwald School umgezogen. Alle freuen sich sehr über die neuen Räume und die Möglichkeiten, die diese den Kindern für ihre weitere Entwicklung bieten. 

Jedoch bereitet Harambee der erforderliche Bau von sanitären Einrichtungen im Bereich der Nursery derzeit große Sorgen. Die bereits bestehenden sanitären Einrichtungen befinden sich in zu weiter Entfernung vom Gebäude der Nursery, so dass die Natur im Umfeld des Gebäudes als Toilette für die Kinder und Aufsichtskräfte dient. 

Wir wünschen uns jedoch, dass die Natur den Kindern für Erkundungen, zum Versteckspiel und als Raum der freien Entfaltung dient. Unter den oben beschriebenen Umständen ist dies jedoch unvorstellbar und keinesfalls möglich. Gleichzeitig ist es unser Bestreben, allen Kindern, Aufsichtskräften und Angestellten selbstverständlich auch für die „Notdurft“ einen würdevollen und insbesondere hygienischen Ort zu bieten.

Insbesondere hygienische Bedingungen stellen Harambee derzeit vor eine große Herausforderung. Sofern es nicht gelingt, die notwendige Hygiene zu gewährlisten, ist mit Erkrankungen – insbesondere Durchfallerkrankungen – und einer schnellen Ausbreitung dieser zu rechnen. Die Errichtung sanitärer Anlagen ist daher unerlässlich. Harambee hat mit der Errichtung sanitärer Anlagen bereits Erfahrungen sammeln dürfen, so dass Harambee bereits heute sagen kann, dass eine Umsetzung des Projektes von großem Erfolg und langfristiger Hilfe gekrönt sein wird.

Vor allem wird Harambee auch bei diesem Projekt wieder seinem Grundsatz der Nachhaltigkeit folgen: die sanitären Anlagen werden von Müttern und Vätern der Schüler der Kilifi Vonwald School errichtet – basierend auf dem Potential und den Fähigkeiten eines jeden Einzelnen. Für ihre Arbeit und Unterstützung erhalten die Eltern durch Harambee eine angemessene Entlohnung, welche wiederum der Versorgung der Familie dienen wird.

Mit besonderem Stolz erfüllt Harambee eine durch Spendengelder finanzierte Maschine, die die Herstellung eigener Ziegelsteine aus den vor Ort zur Verfügung stehenden Rohmaterialien ermöglicht. Aus den eigens hergestellten Ziegelsteinen werden die sanitären Anlagen errichtet, was eine große finanzielle Erleichterung ist, da Ziegelsteine von guter Qualität in Kenia sehr hochpreisig sind.

Dieses Projekt bedeutet für die Menschen: Würde, Freiraum, Gesundheit, Tätigkeit, Mut, Motivation, (Er)schaffen, Wertschätzung und Bewegung.

STIMMEN RUND UM HARAMBEE

„This Project has been and still is my source of income. It has also given me a platform to gain experience in the teaching profession.“ (Mr. Were, Teacher)

"Die Arbeit, die Harambee in Kenia leistet, überzeugt mich immer wieder. Transparenz, Offenheit und Effizienz sind selbstverständlich. Für mich wesentlich: Harambee arbeitet nachhaltig und mit hohem Anspruch. Neben der Kilifi Vonwald School, die mit Sicherheit eine erstklassige und ausgezeichnete Bildungseinrichtung in Kenia ist, unterstützt Harambee Familien und vor allem Frauen durch Mikrokredite, Wohnungsbau und andere Hilfen darin, ihr Leben eigenverantwortlich zu meistern. Darüber hinaus kann ich bei Harambee nicht nur Patin sein, sondern auch selbst mitarbeiten und mich einbringen – eine wunderbare Erfahrung!" (Dr. Cordula Becker, Patin und ehrenamtliche Mitarbeiterin)

„The project is my major source of income. It has enabled me to learn and understand the different social backgrounds of the pupils.“ (Mr. Odhiambo, Teacher)

„Wir besuchten in Begleitung eines Mitarbeiters die Familien unserer Patenkinder, sprachen mit ihren Müttern und Geschwistern und sahen die Armut, in der die Kinder leben müssen. Voller Stolz zeigten sie uns die von uns finanzierten Betten, Matratzen und Fahrräder. Eine Mutter führte uns ihre aus Spenden finanzierte Singer-Nähmaschine vor. Da kein Strom vorhanden ist, wird sie durch einen Fußantrieb bedient. Die Mutter erklärte stolz, dass sie ihre Familie jetzt, durch das Nähen, selbst mit Kleidung versorgen kann. Ein ganz besonderer Lichtblick ist das Projekt „Social Living” – sehr stabile, saubere Häuser auf gepflegten, begrünten Grundstücken, die besonders bedürftige Familien für sehr geringe Miete bewohnen dürfen. Im Laufe von 6 Jahren haben wir die positive Entwicklung unserer Patenkinder anhand von Fotos, Briefen und Zeugnissen verfolgen können. Und nicht zuletzt das persönliche Kennenlernen der Kinder, ihrer Lebensweise und der Schule hat uns überzeugt, dass wir dieses Projekt auch weiterhin unterstützen werden.“ (Gabriele & Karl Greimel, Paten)

„This project has given me a change of environment and has acted as my source of income.“ (Mr. Nyawa, Teacher)

„Through the project I have a source of income, a nice place to shelter and a tap that provides clean water for not only my family and I but also the entire neighborhood.“ (Mama Pendo, Cook)

“Die Kinder aus ärmsten Verhältnissen bekommen an der Kilifi Vonwald School eine umfassende Bildung. Neben der eigentlichen Schulbildung durch erstklassige Lehrer gibt es zahlreiche Freizeitaktivitäten, bei denen die Talente der Kinder gefördert werden. Außerdem werden die Kinder gut mit Essen versorgt und gesundheitlich betreut. Sehr gut gefällt uns auch, dass den Familien Hilfe zur Selbsthilfe angeboten wird oder in akuten Notfällen unbürokratisch geholfen wird. Als Paten bekommen wir viele Informationen in Wort und Bild, so dass wir sehen können, wie die Hilfe ankommt – man ist ‚hautnah‘ dabei.” (Marlies Arndt, Patin)

„First and foremost it is my source of income. Secondly, have gotten the following benefits: - My kids have access to education. - Basic needs such as food and beddings including bicycles have been granted to my kids.“ (Juliet Magomber, Matron)

„Through the project, I have an education to go through together with my other brothers. We also have a nice place to shelter thanks to the project.“ (Salim Kitsao, Class 8)

„Es ist wirklich beeindruckend und großartig was hier, mitten in diesem kleinen Ort Kilifi, erschaffen wurde und wie vielen hunderten Kindern und Familien damit nachhaltig geholfen wird. Man merkt sofort, dass ein europäischer Einfluss vorhanden ist und dieser wird hier in Afrika auch dringend benötigt. Die ausgewählten Kinder sind sehr wissbegierig und nehmen die langen Schultage gerne in Kauf um Neues zu lernen, an Wissen zu gelangen und ihre Träume zu verwirklichen.

 

Quelle: Projekt Harambee

Videomaterial: Peter Assmann

Kategorie SOZIALES

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